Sozialpädiatrieprojekt: Doppelt ausgezeichnet!

Datum: 19.06.2019

Tim Müller, Autismustherapeut aus Münster im Sozialpädiatrie-Projektteam, ist für se...

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Versteigerung für Mutter-Kind-Klinik

Datum: 08.05.2019

Seit 2016 unterstützen die Lörracher Brüder Florian und Tim Porsche den Bau der Früh...

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Jahresbericht 2018 - ARCHEMED

Datum: 29.03.2019

Hier können Sie den Jahresbericht 2018 einsehen. Er informiert Sie über die wesentlich...

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Seit November 2015 kümmern sich die Kinderkrankenschwestern Kathy Kempen und Maren Grabicki um die kleine Kinderintensivstation „PICU“ in der Hauptstadt Asmara.

Auf der PICU haben 5 lebensbedrohlich kranke Kinder jeden Alters Platz. Die Versorgungsmöglichkeiten sind allerdings sehr eingeschränkt. So fehlte es z.B. an Monitoren zur Überwachung wichtiger Vitalfunktionen und Infusionspumpen. Im März 2016 wurden diese angeschafft und installiert. Leider macht die schlechte Energieversorgung im Land den Einsatz der Geräte oft unmöglich. Somit steht das nächste wichtige Ziel fest: die Strom- und Wasserversorgung auf der PICU ohne Unterbrechungen sicherzustellen. Eine Solaranlage und ein robuster Generator sind dringend nötig, Wasserleitungen müssen repariert oder neu verlegt werden.

Entscheidend für eine gute Entwicklung der medizinischen und pflegerischen Versorgung der schwerkranken Kinder ist die gute und stetige Zusammenarbeit zwischen den eritreischen und deutschen Schwestern.
„Step by step“ werden Standards erarbeitet, festgelegt und umgesetzt, das Pflegepersonal geschult und in neue Geräte eingewiesen.

Langfristig soll neben der bereits installierten Sauerstoffanlage eine Druckluftanlage eingebaut werden, damit die Kinder in der Zukunft beim Atmen unterstützt werden können.

PROJEKTLEITUNG:    Maren Grabicki, Kinderkrankenschwester Intensiv, Berlin

                                     Kathy Kempen, Kinderkrankenschwester Intensiv, Köln

Medizinisch humanitäre Hilfe
für Kinder in Not

Seit Vereinsgründung 2010 engagiert sich ARCHEMED in dem kleinen Land am Roten Meer. Eritrea gehört seit 1994 zu den sog. Least Developed Countries (LDC), ein von den Vereinten Nationen definierter sozialökonomischer Status, der die 48 am wenigsten entwickelten Länder beschreibt („Vierte Welt“).

Nach 30 Jahren Befreiungskrieg von Äthiopien ist das Land innerlich ausgeblutet. Ein weiterer Krieg mit Äthiopien 1998-2000 und eine mehrjährige Dürrekatastrophe danach haben dem Land erneut sehr geschadet. Es herrscht Mangel an materiellen und humanen Ressourcen. Mangel kennzeichnet auch das eritreische Gesundheitswesen: Es gibt zu wenig Ärzte (< 1 Arzt pro 10.000 Einwohner), Schwestern und Hebammen. Frühgeborene und erkrankte Neugeborene hatten früher kaum eine Überlebenschance.

Vor unserem Einsatz gab es keine medizinische Versorgung für Frühgeborene und kranke Säuglinge und keine Kinderchirurgie. Kinder mit angeborenen Herzfehlern starben unerkannt und unbehandelt. Allerdings: Impfprogramme, Verbot der genitalen Beschneidung von Mädchen, Bekämpfung der HIV-Infektionen und nicht zuletzt die Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit im Sinne der Millenniumsziele der Vereinten Nationen sind in Eritrea erfolgreich und vorbildlich für ganz Afrika.